Rattenbefall in der Kanalisation
Ratten gehören zu den Nagetieren. |
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Stellen Ratten eine Gefahr dar?
Aus dem Mittelalter sind die verheerenden Pestepidemien überliefert, die durch den Rattenfloh übertagen wurden.
Zwar ist die Pest aus Europa verschwunden, trotzdem kommen Ratten auf ihren Streifzügen durch die Kanalisation, Komposthaufen, Müllablagerungen usw. ständig mit vielen Krankheitserregern in Kontakt und können diese über ihren Urin bzw. Kot auf Nahrungsmittel, andere Tiere und Menschen übertragen.
Die Ratten gehören zu unserer Umwelt – wichtig ist es, ihre Verbreitung zu begrenzen und sie am Eindringen in die Wohnumgebung zu hindern.
Alle können zur Eindämmung von Ratten beitragen. Einfache Maßnahmen sind z.B.:
- keine Küchenabfälle über die Kanalisation entsorgen
- keine Lebensmittel achtlos wegwerfen
- keine Essensabfälle in ungesicherten, offenen Komposthaufen entsorgen
- kein Füttern von Tauben und Enten, da die Futterreste die Ratten anziehen
- Entrümpeln von Kellern, Schuppen und Höfen zur Reduzierung von Nistmöglichkeiten
Video: Ratte im Klo
Rattenbefall - was ist zu tun?
Wird ein Rattenbefall festgestellt, sind die jeweiligen Grundstückseigentümer verpflichtet, Bekämpfungsmaßnahmen einzuleiten. Nach dem Infektionsschutzgesetz kann die zuständige Behörde (Ordnungsamt) Bekämpfungsmaßnahmen anordnen, um Gesundheitsgefahren abzuwenden. Allerdings dürfen nach dem Tierschutzgesetz nur besonders sachkundige Personen mit einer speziellen Ausbildung mit der Rattenbekämpfung beauftragt werden.Autorisierte Schädlingsbekämpfer können den „Gelben Seiten“ entnommen oder beim Gesundheitsamt des Stadtverband hinterfragt werden. |
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Rattenbekämpfung in der Kanalisation
| Der ZKE-Heusweiler kontrolliert regelmäßig das öffentliche Kanalnetz und führt nach Bedarf Bekämpfungsmaßnahmen mit speziell ausgebildeten Mitarbeitern durch. |















